HINWEIS
Unser Kinder- und Jugendtraining startet erst nach den Sommerferien.

Das erste Training findet am Mittwoch, den 13.09.2017 von 18:30 – 19:45 Uhr statt.

Wir würden uns über viele neugierige Kinder und Jugendliche freuen…

Unser Kinder- und Jugendtraining richtet sich an alle „Youngsters“ von 10 – 15 Jahren, die sich für japanische Kampfkunst interessieren.

Im Training setzen wir das Hauptaugenmerk auf

  • die Schulung von Koordination und Körpergefühl,
  • das Training von Distanz und Gleichgewicht,
  • den respektvollen Umgang mit Trainern und Trainingspartnern,
  • die Konzentrationsfähigkeit,
  • die Vermittlung von  Durchhaltevermögen, Disziplin und Eigeninitiative und
  • ein freundschaftliches Miteinander anstatt eines „vergleichenden Gegeneinanders“.

In der Umsetzung dieser Ziele ist es unser Anliegen, die Inhalte spielerisch zu vermitteln. In der heutigen Zeit sind unsere Kinder allzu oft einem Leistungsdruck ausgesetzt, den sie in unserem Training nicht erleben sollen. Vielmehr möchten wir den Kindern Erfolgserlebnisse und so einen positiven Ausgleich ermöglichen.

Die ersten Schritte im Training einer japanischer Kampfkunst sollen vor allem auch Spass machen!

Natürlich erfordert das Training einer japanischen Kampfkunst ein gewisses Maß an Disziplin. Wir erklären den Kindern und Jugendlichen jedoch unmittelbar, wie diese zu ihrem Fortschritt im Training beiträgt und warum das Einhalten bestimmter Regeln und Werte ihnen auch im Alltag hilft.

Wir im Radio

2016 wirkten wir an der Entstehung eines Beitrags auf Radio Mikro / Bayern2 mit. Thema des Kurzbeitrags war „Ninja / Ninjutsu“. Zu diesem Zeitpunkt trainierte unserer Gruppe noch in Haar.

Radio Mikro Beitrag:

Trainingszeiten und -ort

Zeit
Mittwochs, von 18:30 – 19:45 Uhr

Wir bitten darum, wenn möglich, bereits 15 Minuten vor Trainingsbeginn an der Halle zu sein.

Ort
Sporthalle der Grundschule
Josef-Hagn-Str. 2
81829 München

Elternecke

Im Folgenden haben wir versucht, Ihnen alle Informationen zu den wichtigsten Themen an die Hand zu geben und die häufigsten Fragen bereits vorab zu beantworten. Sollten wir etwas vergessen oder Sie darüber hinaus Fragen haben, dann helfen wir jederzeit sehr gerne! Am besten nutzen Sie unser Kontaktformular, das sie HIER finden.

Ein Probetraining ist jederzeit sehr gerne möglich. Kommen Sie uns einfach an einem Mittwoch Ihrer Wahl besuchen.

Bei unter 14-Jährigen ist es uns wichtig, dass Sie Ihr Kind bei seinem ersten Besuch begleiten und sich auch das Training anschauen. So können Sie sich ein Bild von uns und unserem Training machen und uns im Gespräch kennen lernen. Auch stehen wir Ihnen für alle Fragen sehr gerne zur Verfügung.

Anschliessend können wir dann gemeinsam entscheiden, ob unser Training etwas für Ihr Kind ist oder nicht.

Das „Bujinkan Sakura Dōjō München“ ist eine ordentliche Abteilung des TSV Trudering e.V.

Voraussetzung für die regelmässige Teilnahme am Training ist die Mitgliedschaft im Verein, welche selbstverständlich die Sportversicherung über den Bayerischen Landessportverein einschliesst. Ihr Kind ist also bestens abgesichert.

Vereinsmitgliedschaft
16,- Euro pro Monat
Der Mitgliedsbeitrag wird jährlich im Voraus oder auf Antrag quartalsweise vom TSV Trudering eingezogen.
Bei einem Eintritt während des Jahres berechnet sich der Erstbeitrag lediglich für die tatsächlich verbleibenden Monate.

Trainingsanzug (Keiko-Gi)
Wir haben die Möglichkeit, Trainingsanzüge mit Vereinsrabatt zu bestellen. Je nach Grösse und aktuellem Händlerpreis betragen die Kosten zwischen 15,- und 25,- Euro.
In der Regel halten die Trainingsanzüge, bis Ihr Kind aus dem Anzug „herausgewachsen“ ist.

Budopass
Preis: 9,- Euro
Ihr Kind bekommt einen Budopass, in dem sein Trainingsfortschritt dokumentiert wird. Hier werden Prüfungen oder die Teilnahme an Veranstaltungen vermerkt.

Prüfungen
Kosten: 10,- Euro (nur bei bestandener Prüfung)
Beinhaltet die jeweilige Urkunde und ggfs. den neuen Gürtel.

Sollten Sie mit Ihrem Kind nach dem Probetraining entschieden haben, mit uns zu trainieren, dann bitten wir Sie, folgendes Formular wenn möglich elektronisch auszufüllen, zu unterschreiben und im Training bei uns abzugeben:

PDF: AUFNAHMEANTRAG TSV TRUDERING

Die Satzung des TSV Trudering sowie weitere für eine Mitgliedschaft wichtigen Dokumente finden Sie hier.

Das Bujinkan Budō Taijutsu hat seine Ursprünge in den japanischen Kampf- und Kriegskünsten (weitere Informationen hier).  Dementsprechend setzt das Training eine gewisse körperliche und geistige Reife voraus, die bei Kindern und Jugendlichen noch nicht vorhanden ist. Auch umfasst der Lehrplan den Umgang mit verschiedenen historischen Waffen und das Training in Rüstung.

Aus diesem Grund müssen die Inhalte entsprechend angepasst werden, um sie Kindern und Jugendlichen zugänglich zu machen.

Das „Young Sakuras“-Training beinhaltet deshalb vor allem:

  • Etikette (Regeln, Werte und Respekt)
  • Fallen, Rollen, Springen
  • Ausweichbewegungen
  • Grundlegende Schlag-, Block-, Tritt- und Hebeltechniken
  • Wurftechniken
  • Formen
  • Stock- und Schwerttechniken (nur Schaumstoff- oder Holzwaffen!)

Unser Hauptanliegen ist es, unsere Schüler

  • Körpergefühl,
  • Koordination und
  • Eigenverantwortung

selbst entdecken zu lassen und dabei gleichzeitig ein gesundes Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Der Umgang mit und die Verantwortung für die Trainingspartner geben den Heranwachsenden ein ganz praktisches Verständnis für Respekt gegenüber anderen und sich selbst und helfen dabei, das eigene Tun zu reflektieren.

Das Training jeder japanischen Kunst setzt eine gewisse Ernsthaftigkeit voraus. Dabei setzen wir sehr erfolgreich auf eine entspannte Atmosphäre in der sich die Autorität des Lehrers und der älteren Schüler auf natürliche Weise entwickelt und nicht durch „gerufene Kommandos“ durchgesetzt werden muss. Sowohl im Erwachsenen- als auch im Jugendtraining hat auch der Spaß seinen festen Platz im Unterricht.

Das Fehlen von Wettkämpfen ermöglicht es den Schülern, ein Verständnis dafür zu entwickeln, was es heißt, miteinander zu trainieren und sich nicht regelmässig in sportlichen Wettkämpfen mit seinen Trainingspartnern messen zu müssen. So können sich unsere Schüler im wahrsten Sinne „frei entfalten“ – jeder im eigenen Tempo.

Trainingsablauf

Unser Training folgt im Regelfall folgendem Muster:

  • Aufwärmen / ca. 10 – 15 Minuten
  • Grundlagentraining / ca. 15-20 Minuten
  • Technik- und Formentraining / ca. 30 Minuten
  • Fragen und Abschluss / ca. 10 – 15 Minuten
Wie weiter oben schon beschrieben, ist das eigentliche Bujinkan Training nicht auf Kinder ausgerichtet.

Analog dazu, wie wir die Trainingsinhalte auf die Bedürfnisse und speziellen Voraussetzungen von Kindern und Jugendlichen angepasst haben, so haben wir begleitend dazu auch eine eigene, dōjōinterne Prüfungsordnung entworfen.

Wie im Erwachsenentraining zählen wir dabei rückwärts, sodaß beispielsweise der „3. Kyu“ fortgeschrittener ist als der „8. Kyu“. Kyu bedeutet dabei „Schülerstufe“.

Young Sakuras Graduierungsstufen

10. KYU
Gürtelfarbe: weiss
erster Gürtel – ohne Prüfung, zu Beginn des Trainings

9. KYU
Gürtelfarbe: gelb


8. KYU
Gürtelfarbe: gelb


7. KYU
Gürtelfarbe: orange


6. KYU

Gürtelfarbe: orange


5. KYU

Gürtelfarbe: grün


4. KYU

Gürtelfarbe: grün


3. KYU

Gürtelfarbe: rot


2. KYU

Gürtelfarbe: rot


1.KYU

Gürtelfarbe: braun

 

Prüfungsordnung / -inhalte

Nach bestandener Prüfung erhält jeder Schüler eine Übersicht mit den Inhalten, die es für den nächsten Gürtel zu erarbeiten gilt. Darüber hinaus arbeiten wir momentan an einem „Young Sakuras Schülerhandbuch“, das Sie – wenn es soweit ist – optional erwerben können.

Prüfungstermine

Pro Jahr finden an zwei oder drei angesagten Tagen Prüfungen statt, zu denen sich die Schüler individuell anmelden müssen.

Vorbereitend werden wir alle notwendigen Inhalte wiederholen, um alle Prüflinge optimal auf die Prüfung vorzubereiten. Die während der Prüfung tatsächlich gezeigten Inhalte sind jedoch nur ein kleiner Teil des Ganzen. Der Einsatz im Training, der Charakter und die individuelle Entwicklung während der gesamten Trainingszeit fliessen wesentlich in die Prüfungsbeurteilung mit ein.

Prüfungen sollen stets ein positives Erlebnis sein! Deshalb werden wir im Normalfall keinen Schüler eine Prüfung ablegen lassen, die er/sie nicht schafft.

Prüfungen sind für Heranwachsende immer eine grosse Sache und so wäre es schön, wenn zum jeweiligen Termin ein Elternteil mit dabei ist um entsprechend mitzufiebern.

Ad-hoc Prüfungen

Neben den gesetzten Prüfungsterminen kann Schülern auch für besondere Leistungen während dem regulären Unterricht die nächste Graduierungsstufe verliehen werden. Dies ist absolut üblich in der Welt der japanischen Kampfkunst.

Anerkennung im Erwachsenenbereich

Nach Übertritt in das Erwachsenentraining „verlieren“ die Jugendlichen ihr Wissen nicht. Allerdings ist der Wissens- und Erfahrungsstand jedes Schülers individuell zu bewerten und so werden mindestens zwei zertifizierte Bujinkan Lehrer (Shidōshi) gemeinsam entscheiden, welche offizielle Bujinkan Graduierung im Einzelfall angemessen ist.

Der Unterschied zwischen den Bereichen Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigung ist ein viel diskutiertes Thema.

Unserer Auffassung nach ist der Unterschied zwischen KampfSPORT und KampfKUNST schon alleine durch die Bezeichnung erklärbar:

Der vergleichende Wettkampf ist Hauptinhalt jeder Sportart. Mannschaften oder Sportler objektiv gleicher „Klassen“ messen sich im Rahmen eines festen Regelwerks und bestimmen dabei immer einen Gewinner oder Verlierer.

Das Wesen einer Kunst ist der Ausdruck des jeweiligen Künstlers. Beispielsweise spielt ein Pianist die Stücke grosser Komponisten nicht einfach „Note für Note“ nach, denn dann würden alle Interpretationen gleich klingen. Vielmehr verleiht die Persönlichkeit des Künstlern den Stücken Einzigartigkeit.

Analog dazu steht im Kampfsport der vergleichende Wettkampf zweier objektiv gleichwertiger Gegner im Vordergrund.

In der Kampfkunst hingegen versuchen wir, uns als Menschen weiter zu entwickeln.

Dementsprechend steht im Kindertraining nicht das Messen mit anderen, sondern die Freude an der eigenen Entwicklung und dem Erreichen von individuellen Zielen im Vordergrund.

Die Frage nach „Selbstverteidigung“ ist heutzutage in unserem Bereich an der Tagesordnung. Dabei ist meist die konkrete Fähigkeit gemeint, sich gegen einen tätlichen / körperlichen Angriff zur Wehr setzen zu können.

Es ist unserer Meinung nach insbesondere im Kinder- und Jugendbereich verantwortungslos und falsch, zu versprechen oder gar damit zu werben, dass Kinder / Jugendliche verlässlich trainieren könnten, sich gegen einen Erwachsenen erfolgreich zu verteidigen. Deshalb lautet unsere Antwort: NEIN – Ihre Kinder werden sich aufgrund unseres Trainings nicht erfolgreich gegen einen echten Angriff „auf der Strasse“ zu Wehr setzen können.

Das Training kann aber dazu beitragen, dass die Schüler in „kritischen Situationen“ tendenziell eher einen kühlen Kopf behalten und deshalb im Idealfall richtig handeln – beispielsweise durch Hilferufe, Flucht oder ähnliches.

Auch ist es unser ausdrückliches Anliegen, mit dem Training den Kindern einen „Baustein“ auf dem Weg hin zu einem gesunden Selbstwertgefühl zu geben.

Dies wiederum kann dabei helfen, sich selbst zu „verteidigen“ – in vielerlei Hinsicht: sei es in Diskussionen/Streitereien auf dem Schulhof, im Falle von Mobbing oder auch in anderen belastenden Situationen wie Schulprüfungen oder ähnlichem. Diese und ähnliche Situationen sind unserer Erfahrung nach ähnlich bedrohlich wie die Angst vor „Angriffen“ und in der Realität weit häufiger ein ganz konkretes Thema als tatsächliche, körperliche Übergriffe.

ZUSCHAUEN

Sie können natürlich gerne Ihrem Kind beim Training zuschauen. Vor allem während der ersten Trainingseinheiten fühlen sich insbesondere jüngere Kinder in der neuen Umgebung dadurch ein wenig sicherer.
Nach einiger Zeit ist es dann aber sinnvoll, Ihr Kind bei seiner Entdeckungsreise in der Welt der Kampfkunst alleine zu lassen. Ohne Zuschauer an der Seite verhalten sich Heranwachsende anders als unter Beobachtung und sie können anfangen, eigene Beziehungen zu Trainern und Trainingspartnern zu entwickeln und Ihren Platz in der Gruppe zu finden.


PÜNKTLICHKEIT UND „ZU SPÄT KOMMEN“

Wir legen grossen Wert auf die Grundlagen japanischer Etikette, einschließlich dem pünktlichen Erscheinen zum Training. Dabei sollen die Schüler idealerweise um 18:30 Uhr bereits umgezogen „auf der Matte“ sein. Es empfiehlt sich also, bereits etwas vorher (ca. 10 – 15 Minuten) an der Halle zu sein.

Sollten Sie / Ihr Kind jedoch einmal nicht rechtzeitig da sein können (was im Alltag natürlich vorkommen kann), dann ist das gar kein Problem! Uns ist es lieber wenn die Schüler vielleicht nicht ganz pünktlich sind, aber trotzdem zum Training kommen, als gar nicht.

Trotz Etikette sind wir nicht „japanischer als die Japaner“ und freuen uns über jeden, der es auch mit kleiner Verspätung ins Training schafft…

Sollte ein regelmässiges, späteres Erscheinen terminlich „notwendig“ sein, dann sprechen Sie das bitte kurz mit uns ab.

HAUSAUFGABEN

Wir sehen das „Training“ ähnlich wie den Unterricht in der Schule. Während der Trainingszeit wiederholen und verfeinern wir bekannte Inhalte, vermitteln aber auch „neuen Stoff“. Die Schüler bekommen dementsprechend auch „Hausaufgaben“, die sie bis zum nächsten Training wiederholen können/sollen, damit der neue Stoff (auch für die spätere Prüfung) „sitzt“.

Ganz wichtig ist es uns dabei, daß Ihr Kind diese Aufgaben nicht als zusätzliche Last empfindet! Sollte während der Woche keine Zeit zur Wiederholung der Inhalte sein, dann ist das vollkommen in Ordnung!

Auf keinen Fall sollten die Schüler die gesetzten Aufgaben unter allen Umständen machen müssen oder zu Hause dazu angehalten werden!

Wenn Ihr Kind Spass am Training hat, dann wird es von ganz alleine seine Aufgaben erledigen… 😉


ARBEITSBLÄTTER

Unsere Schüler bekommen regelmässig Info- / Arbeitsblätter mit nach Hause. Es wäre sinnvoll, wenn es hierfür einen eigenen Ordner oder Schnellhefter gäbe.